Gerd Kadzik - Gegen das Vergessen

26.04.2015 - 14.06.2015

70 Jahre Kriegsende
Bilder zum 2. Weltkrieg

„Gegen das Vergessen“, so lautet das Anliegen des Künstlers Gerd Kadzik und zugleich auch der Titel seiner Einzelausstellung im Syker Vorwerk – Zentrum für zeitgenössische Kunst. Der Zeitraum ist mit Bedacht gewählt, liegt doch der 8. Mai 2015 – der „Tag der Befreiung“ – genau 70 Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und damit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.

Diesen besonderen Jahrestag hat Gerd Kadzik zum Anlass genommen, um an die Unmenschlichkeit des Zweiten Weltkrieges und das unbeschreibliche Grauen des nationalsozialistischen Terrors zu erinnern und zu mahnen. Selbst hat der 1929 in Mannheim geborene Künstler die Kriegszeit als Jugendlicher in Schwedt an der Oder in der Uckermark relativ unbeschadet überstanden. So sieht der Zeitzeuge Kadzik diese Ausstellung nicht nur als reine Kunst-, sondern auch als zeitgeschichtliche Ausstellung und möchte mehr als das kunstinteressierte Publikum ansprechen und setzt ein klares Statement gegen das Vergessen.

Gerd Kadzik lebt und arbeitet seit 1970 in Affinghausen im Landkreis Diepholz. Seit mehr als 50 Jahren arbeitet er als Maler und Grafiker mit unterschiedlichen Techniken wie Öl, Acryl, Aquarell, Holz- bzw. Linolschnitt und Zeichnung und greift mit seinen Arbeiten sowohl gesellschaftliche als auch historische Themen auf. Seine Werke wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen über die Region hinaus vorgestellt. Im Jahr 2009 erhielt der überregional bekannte Künstler für sein Lebenswerk und für sein jahrzehntelanges künstlerisches Schaffen den Kulturpreis des Landkreises Diepholz.


Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.

Termine:
- Ausstellungseröffnung: Sonntag, 26. April, um 12 Uhr
- Vortrag zum Thema "70 Jahre Kriegsende" von Oberst Prof. Dr. Matthias Rogg, Direktor Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Dresden: Donnerstag, 7. Mai, 19 Uhr
- Künstlerführung mit Gerd Kadzik: Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr


Die Ausstellung wird unterstützt durch den Landschaftsverband Weser-Hunte mit Mitteln des Landes Niedersachsen.